Auch 2021 kein Bluegrass-Festival
Öffnung der Kultureinrichtungen im Mai nicht zu erwarten

 

Die Band „Dieselknecht“ bei ihrem Konzert 2019 in Bühl. Foto: Stadt Bühl / Matthias Buschert


Banjos, Fiddles, Mandolinen und Gitarren erklingen auch in diesem Jahr nicht in der Zwetschgen-stadt. Denn die 18. Auflage des internationalen Bühler Bluegrass-Festivals muss erneut verschoben werden. Nachdem das beliebte Festival bereits im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist, sahen sich die Verantwortlichen der Stadt um Bürgermeister Wolfgang Jo-kerst und der künstlerische Leiter Patrick Fuchs dazu veranlasst, das mehrtägige Event erneut ab-zusagen. „Die Entscheidung ist hart, aber die derzeitigen Infektionszahlen lassen es nicht zu, dass wir die Öffnung der Kultureinrichtungen im Mai wieder erwarten können“, begründet Jokerst die Entscheidung.


Ursprüngliche Hoffnung war, das Programm aus dem vergangenen Jahr am 15. und 16. Mai nach-zuholen. Geplant war, dass die Künstler, die bereits für 2020 zugesagt hatten, das Publikum in der Zwetschgenstadt ein Jahr später mit ihrem aufregenden und frischen Sound begeistern würden. Eine erneute Verschiebung des gesamten Programms ist laut Jokerst nun wohl nicht möglich. Deutlich macht der Bühler Bürgermeister, dass die Stadt an dem Festival, das immer im Mai aus-getragen wird, festhalten wird: „Wir haben damit ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Das lassen wir uns nicht einfach abnehmen.“


Über weitere Großveranstaltungen wie das Bühler Zwetschgenfest wurden noch keine Entschei-dungen getroffen. Die Verantwortlichen werden zunächst weiterhin die Entwicklung der Infektions-zahlen beobachten, um dann nach Ostern in enger Absprache mit allen Beteiligten gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu treffen.

 

Stadt Bühl

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

02.04.2021 | 419 Aufrufe

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